Sprechstörungen im Erwachsenenalter
Sprechstörungen im Erwachsenenalter sind zentral oder peripher bedingte motorische Störungen der Sprechorgane (Störungen der Bewegungsausführung) bzw. Sprechstörungen mit Problemen des Sprechablaufs (Redeflussstörungen).
Sie äußern sich durch:
Mangelnde Artikulationsgenauigkeit und -schärfe
Mangelnde Artikulationsgeschwindigkeit
Störungen im Sprechablauf (Stottern, Poltern)
Die logopädische Therapie sollte so frühzeitig wie möglich beginnen, d.h. bei neurologischen Erkrankungen schon in der Akut- bzw. Anfangsphase, sobald es der Allgemeinzustand des Patienten erlaubt.

Ziel der Behandlung

Das allgemeine Behandlungsziel ist, dem Patienten sprachliche Kommunikation im Alltag wieder zu ermöglichen bzw. die sprechmotorischen Fertigkeiten des Patienten zu stabilisieren, zu verbessern oder zu normalisieren. Der Erfolg der logopädischen Therapie wird hierbei nicht nur an der Verbesserung der artikulatorischen Fertigkeiten oder der Sprechflüssigkeit gemessen. Von entscheidender Bedeutung ist die Verbesserung der kommunikativen Kompetenz des Patienten und damit der Fähigkeit, den Alltag mit allen sprachlichen und nicht - sprachlichen zur Verfügung stehenden Mitteln zu meistern. Dies wirkt sich positiv auf die allgemeine Lebensqualität des Patienten aus.
Logopädie Alfter - Sprechstörung
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